Rettungssanitäter/in
- Ausbildungsbeginn
Im Rettungsdienst wirken neben dem Notarzt und dem Rettungsassistenten
auch der Rettungssanitäter und der Rettungshelfer mit.
Der Rettungssanitäter absolviert eine 520-Std.-Ausbildung, die mit einer staatlichen Prüfung endet. Der Rettungssanitäter ist im Gegensatz zum Rettungsassistent keine anerkannte Berufsausbildung, aber die Grundlage für eine qualifizierte Beschäftigung im Rettungsdienst.
In einigen Bundesländern ist sogar die Voraussetzung zur Einstellung im Rettungsdienst und qualifizierten Krankentransport die bestandene Prüfung zur/zum Rettungssanitäterin/Rettungssanitäter.
Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung zum Rettungssanitäter sind
- gesundheitliche Eignung und
- der Hauptschulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung.
Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung zum Rettungssanitäter sind
- gesundheitliche Eignung und
- der Hauptschulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung.
Der Ausbildungslehrgang beinhaltet einen Grundkurs mit
160
Unterrichtsstunden, Praktika und einen Abschlusskurs mit 40
Unterrichtsstunden.
Der Abschlusskurs endet mit einer staatlichen Prüfung. Die mehr...
Der Ausbildungslehrgang beinhaltet einen Grundkurs mit
160
Unterrichtsstunden, Praktika und einen Abschlusskurs mit 40
Unterrichtsstunden.
Der Abschlusskurs endet mit einer staatlichen
Prüfung. Die Ausbildung wird nach der Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter
(APVO-RettSan) durchgeführt. Lehrgangsorganisation Es werden Lehrgänge
in Vollzeitform sowie an einigen Schulstandorten auch berufsbegleitend an Abenden und Wochenenden
angeboten.
Die Unterrichtsfächer
- Anatomie und Physiologie / Störungen der lebensnotwendigen Funktionen
- Chirurgie / Innere Medizin / Kinderheilkunde
- Augenheilkunde / Hals-Nasen-Ohren
- Heilkunde
- Frauenheilkunde und Geburtshilfe
- Neurologie und Psychiatrie
- Einführung in die Krankenhausausbildung
- Technische und rechtliche Fragen, Organisation des Rettungswesens, Umweltschutz
insgesamt mindestens 520 Unterrichtsstunden.
Die Praktika
Die Praktika werden mit jeweils 160 Stunden abgeleistet. Die
klinisch/praktische Ausbildung findet auf der Intensivstation oder in
einer unfallchirurgischen Aufnahme sowie in einer klinischen
Anästhesiologie statt. Die Ausbildung in einer Lehrrettungswache
beinhaltet die Notfallrettung sowie den qualifizierten
Krankentransport. Die Praktikanten und Praktikumsstellen werden von uns
regelmäßig besucht und betreut.
Die Abschlussprüfung
Die Prüfung wird unmittelbar nach dem Abschlusslehrgang vor dem
Landesprüfungsausschuss abgelegt. Die Prüfung besteht aus einem
schriftlichen, einem mündlichen und einem praktischen Teil. Über die
bestandene Prüfung erhält der Teilnehmer/in ein Zeugnis.
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